Ein kleiner Erfahrungsbericht live aus dem Land der Träume!
Ich versuch das mal ein bisschen und kurz zu gliedern, das Hilfreichste/Praktischste hoff ich wird das Thema 3:
1. Semester, Wohnung
2. Trip
3. AUTOKAUF
4. Tips
5. Fazit
1. Semester/Wohnung
Ich bin im Juli in Perth angekommen. Ausm deutschen Hochsommer rein in den Winter: Mitten in der Nacht bei -4 Grad Celsius - kalt war erwartet, aber nicht so kalt. Also die Ankunft war im wahrsten Sinne des Wortes das erste Tief, sollte aber eines der gaanz wenigen bleiben!
Ich habe mir die Wohnung (campusnähe) von Zuhause aus organisiert (roommates-website) - dies hatte Vor- und Nachteile. Mit meinen Mitbewohnern hatte ich nicht so Glück: 2 Australier und 2 Australierinnen, alle etwas jung und viel zu viel in ihrer eigenen Studenten- und Freundeskreiswelt, um sich viel mit den ständig wechselnden 5.Mitbewohner zu befassen. Mit dem Haus und der Wohnung hatte ich Glück, großes zimmer und einfach einen ruhigen Platz zum zurückziehen, falls mal nötig. Die Leute im Studentenwohnheim hatten das genau nicht - immer ihre anderen 5 Leute um sich, sehr hellhörige Zimmer und es war immer irgendwo Radau - der O-Ton war eigentlich: 1 Semester geht, aber danach hat man dann meist doch genug!
Den Rest des Semester hab ich dann zu 99% mit den (querbeet internationalen) Studenten des Student Villages verbracht - und hatte mit diesen Leuten und mit dieser lustigen bunten Mischung die Zeit meines Lebens. Wer nicht völlig unoffen und bewußt einsam vor sich hinlebt oder ausnahmslos fürs Studieren dort is, findet innerhalb von 5-10 Tagen ein paar bis etliche Leute mit denen man immer irgendwas auf die Beine stellt (was zu 80-90 % natürlich irgendwas mit Bars, Biergärten oder Clubs zu tun hat).
Trotzdem dass viele Deutsche (sowieso überall in Australien) vor Ort waren wurde doch immer versucht die Gespräche in Englisch zu halten und sobald man andere Nationen um sich hatte, war das sowieso schnell selbstverständlich.
So schnell wie das der Australien-Aufenthalt zuhause näher gekommen ist so schnell ist dann das Semester auch wieder rum – Wahnsinn wie schnell die Zeit verfliegt – vorallem wenn man so viel erlebt. Nach 4 Monaten und nach sehr schwerem Abschied von einer großen liebegewonnen Gemeinschaft gings dann ab auf einen 3 monatelangen
2.Trip
Mit meinem eigenen Toyota Hiace Van startete ich von Perth auf einen 15000km around Australia.Nach dem ersten Abschnitt: Semester und einem doch einkehrenden Alltag (was aber keinesfalls negativ gemeint ist) quasi nochmal was völlig anderes und ständig wechselnde Orte, Leute und Klimata. Von Perth rauf nach Exmouth (Highlight!), Karajini-Nationalpark (Highlight), Broome, Cairns, und den Eastcoast runter nach Brisbane, Sydney, Melbourne (Highlight von Sydney nach Melbourne), zurück nach Sydney. Immer mal wieder mit Begleitung und immer mal wieder auch alleine unterwegs war es stets eine Leichtigkeit Leute kennen zu lernen oder zufällig Leute zu treffen die man schon kannte oder schon irgendwo in Australien getroffen hatte.
Zum Thema Landschaft, Wildlife und Flora gibts einfach nur zu sagen: Kommt her und schaut es Euch an, es war einfach unglaublich, traumhaft, überwältigend, sensationell, awesome!!
So jetz aber zum Praktischen:
3. Auto/Vankauf
Nachdem ich mir nach 2 Wochen meinen ersten Van gekauft hatte für 1500 Dollar hab ich schnell gemerkt dass ich einen Fehler gemacht habe, er war dann nach ca. 5 Tagen kaputt und schrottreif. Ich habe definitiv meine Lektion lernen müssen. Ich habe viel zu schnell und hastig einen Van gekauft obwohl ich während des Semesters und bis zu meinen Trip ja so viel Zeit gehabt hätte und habe kaum auf die typischen Sachen geschaut die einfach ein Muss sind beim Kauf eines Autos!! Leider kenn ich mich dafür eigentlich auch einfach zu wenig aus.
Aber hier mal ein paar Grundsachen:
- Hat der Van noch Rego und hat der Van noch Strafen ausständig oder ist gar gestohlen (nachzuschauen auf einer aussie-immo-Website)
- Entspricht der Preis nur annähernd dem was der Van noch wert ist (gemäß des Alters, der Kilometer und des allgemeinen Zustands)
- Läuft der Van, läuft er gut und leise, überhitzt der Van nicht, funktionieren die Bremsen und die Lenkung (ohne viel Spielraum) gut, hat der Van irgendwelche Öl- oder Wasser-leaks, ist viel Öl aussen aufm Motor (=schlecht!)?
- viel Rost, nagelneue ("Drüber"-)Lackierung (nicht immer gut!), knarzende Türen?
- bringt den Van vor Kauf zu einem Mechaniker oder jemanden der sich mit Vans auskennt und lasst ihn durchchecken!
Habe mir nach Verkauf des kaputten Van und einem Minus von 1000Dollar dann einen "richtigen" für 7000Dollar gekauft - und dadurch hier auch mein Tip:
Gebt lieber mehr Geld aus (leiht es Euch von zuhause aus oder was auch immer) und schaut beim Autokauf nicht zu sehr aufs Geld - ihr werdet entweder unglaublich viele nervige Problemchen und Reparaturen haben oder ihr müsst echt Glück haben!
Und meine Einschätzung: Kauf ich mir einen Van für 7000 kann ich ihn vielleicht für 6500 verkaufen! Kauf ich mir einen Van für 2000 kann ich ihn vielleicht für 1500 verkaufen! Das Minus (oder wie in meinem Fall sogar Plus) beim Wiederverkauf bleibt ungefähr das gleiche, bloß die Zeit in der man das Gefährt hat, wird sich in den meisten Fällen stark unterscheiden!!!
ZUDEM: Muss man hier mal zur Reparatur ist ganz besondere Acht nötig!!!
Sobald die Mechaniker hier merken (und das ist nach den ersten 3 Wörtern der Fall) dass man Ausländer/Backpacker ist, werden sie meist besonders nett und interessiert, weil sie genau wissen, dass sie hier die fette Kohle zu machen ist. Ich habe von einigen Leuten mitbekommen, dass sie verarscht worden sind – gar nicht auszumalen wie viele Leute noch zusätzlich verarscht werden – es aber gar nicht merken. DESWEGEN:
Bei Reparatur: Ruft jemanden an der sich auskennt (evtl sogar Mechaniker daheim), fahrt IMMER mehrere Mechaniker an und lasst checken und ein Preisangebot machen und sollte ihr etwas Autowissen und –geschick mitbringen versucht die Wrecker (Schrottauto-Auseinandernehmer)-Variante: Dort kauft man sich billig (inklusive Runterhandeln) Gebrauchtteile und baut sie entweder selber ein oder bringt das Auto zusammen mit dem Ersatzteil zum Mechaniker, was einem immer noch billiger kommt! Checkt das Auto regelmässig selber nach Leaks, nach dem Öl- und Kühlwasserstand, Reifendruck, u.a..
4. Tips
- Das Verlängern des Studentenvisums zu einem 3Monats-TourismVisa war entgegen vieler Forumseinträge absolut problemlos: Hin, Antrag ausfüllen, Zahlen, Fertig!
- Zeit lassen und Ernsthaftigkeit verstehen beim Autokauf!
- Nicht zu viel planen und ausmalen, einfach auf sich zu kommen lassen und genießen!
- Zeit nehmen! Alle die sofort nach dem Semester wieder heimgeflogen sind waren traurig und haben es (sofern es in eigener Hand lag) sehr bereut! 2-3 Monate fürs Reisen ist eigentlich Minimum hier!
- Geld: Macht Euch skizzenhaft ein Budget, seid ihr fertig addiert nochmal 1500-2500 Euro! Ideal war meine Entscheidung für die DKB, mit DKB-Kreditkarte an allen Automaten in Australien umsonst abheben, habe (da ich hier nicht gearbeitet habe) nicht mal ein Konto hier aufgemacht, weil es einfach nicht nötig war!
- Nehmt Euch viel Zeit im Vorhinein zum Organisieren, es ist echt eine große Menge zu erledigen, auch wenn Ranke-Heinemann echt eine sehr große und gute Hilfe war – DANKE an dieser Stelle (und das ist absolut ernst gemeint und ich muss das hier auch nicht schreiben und ich bekomme auch kein extra Geld wenn ich das schreibe!! )
- Nehmt nicht zu viel an Gepäck mit, ihr braucht hier nur die Hälfte davon und kauft Euch sowieso sehr viele neue Sachen! Plant außerdem bei vielen Sachen schon im Vorhinein sie später hierzulassen/wegzuwerfen (wie zB bei Handtüchern), um Gepäck zu sparen.
- Ich hab über eine Firma hier 18kg heimgeschickt für 130 Dollar – eine recht günstige Variante um eine Tasche o.ä. heimzuschicken also – erkundigt Euch also, was die beste Art ist, solltet ihr was heimschicken wollen. Hiermit bloß eine Hausnummer um das einschätzen zu können.
- Heimkontakt: Ich habe sehr viel Skype benutzt, es gibt sehr billige Vorwahlen so dass Family und Freunde hierhin anrufen können – auch aufs Handy, habe auf blogspot.com einen Blog geschrieben – was sehr easy ist und wirklich handlich und praktisch (ohne groß Selber-Homepage basteln!), hatte hier das sehr beliebte Vodafone-Angebot: für 29 oder 49 Dollar bekommt man sagenhaftes Guthaben von 150 oder 340 Dollar (innerhalb eines Monats zu verbrauchen), das hat eigentlich immer locker für ein Monat gereicht und dann is auch mal drin dass man heim SMSd oder ruft.
- Sicherheit: Ich hatte eigentlich nie Probleme in der Hinsicht, keine Diebstähle, keine Einbrüche (ins Auto), oder anderes. Habe von ein paar Kreditkarten-Gaunereien gehört (also Vorsicht bei Pin-Eingabe am Automaten und am besten immer bei zentralen, frequentieren Automaten abheben). Kein Kontakt zu Polizei eigentlich. Einfach gewohnt „vorsichtig und legal“ vor sich hinleben und man bekommt keine Probleme. Vorsicht bei jeglicher Missachtung von Verkehrsregeln – kann schnell sehr teuer werden!
- Westküste: Für mich war die Entscheidung Westküste perfekt, da ich sowieso einen Roundtrip geplant habe, war es klasse im Westen zu sein und dann rüber in busy Osten zu fahren - auch der Autokauf ist so weitaus besser/billiger/komplikatiosloster. Viele Ostküstenstudenten haben natürlich ebenso eine Wahnsinnszeit gehabt, haben aber auch oft gesagt: Mann, an der Westküste war ich halt jetzt noch nicht... Aber das muss man selbst entscheiden.
Westküste ist wunderschön - bei weitem halt nicht so viel los wie hier.
5. Fazit
Die Entscheidung ein Auslandssemester zu machen – das Ganze in Australien – war die beste Entscheidung meines Lebens, das kann ich ohne nur eine Sekunde zu zögern sagen. Die Zeit hier die beste überhaupt und ich bereue (bis auf den überhasteten Autokauf – der mir im Nachhinein allerdings wiederum den jetzigen Van mit Plus beim Verkauf gebracht hat) GAR NICHTS! Millionen von Eindrücken, 100e von interessanten und lieben Menschen, Partys, Ausflüge, Landschaften, Tiere, Pflanzen, Gewässer, Meer, Sonne, Buchten, Klippen, Strände, einsame Wüstenlandschaften, Schnorcheln und Tauchen in den wunderschönen Reefs und beeindruckende Party-Großstädte, …. Was will man mehr?
Ich war vor diesem Trip ein Mensch, der immer gern zuhause war mit Family und im Freundeskreis, einer der nie was verpassen wollte daheim und keiner konnte sich wirklich vorstellen, dass ich das alles wirklich durchziehen würde – nicht mal ich selbst! Doch vor allem einer der Erfahrungsberichte auf dieser Website hat mich weiter dahingehend gepuscht das alles durchzuziehen, genauer gesagt eine Aussage. Diese war ganz am Ende des Berichts und genauso will ich jetzt auch aufhören.
Mein letzter Tipp an Euch alle und NUR so könnt ihr wirklich herausfinden wie es ist:
>>>>>> Macht es! <<<<<<
Ihr werdet es nicht bereuen! Macht es! Und zwar jetzt! Und denkt Euch nicht hinterher – wie so so viele: Ach hätt ich doch … damals…!! Macht es! Es ist einfach nur ein Traum!
Erfahrungsbericht - Patrick Hosch
Studienabschluss in Sicht, was nun?
Studium in Österreich war fast beendet. Nur noch das FH-Praktikum und die Diplomarbeit trennten uns von unserem Abschluss. Aber was danach? Job suchen, Wohnung suchen, etc. Das alles kam für uns nicht in Frage. Wir entschlossen uns weiter zu studieren und unseren Master zu machen. Nachteil an dem ganzen war dann leider das liebe Geld. Keine Stipendien für uns um uns unser Ziel, einen Masterabschluss zu bekommen, zu verwirklichen. Nach längeren Überlegungen entschieden wir uns im September 2005 für ein postgraduales Zertifikat bzw. Diplom. Nun stellte sich noch die Frage wo. Nach langer Recherche im Internet haben wir uns dafür entschieden uns an der Edith Cowan University und an der Curtin University zu bewerben. Beide sind in Perth, Western Australia oder kurz WA wie die Westaussis ihre Heimat nennen.
Der Grund dafür war denk ich mal für jeden Selbstfinanzierer klar. Die Studiengebühren waren hier mit knapp € 4.500,- am niedrigsten und die Lebenskosten sind niedriger als an der Ostküste. Nun stellte sich nur noch die Frage wie wir uns bewerben konnten. Irgendwie kamen wir auf das Institut Ranke-Heinemann und nach kurzer Recherche auf der Website entschieden wir uns über das IRH den Papierkram ab zu wickeln. Gesagt getan und Mitte Jänner kam das Angebot eines Studienplatzes an der Edith Cowan University (ECU). Einzig unser Abschluss an der FH konnte uns hier jetzt noch im Weg stehen, aber um das mussten wir uns denk ich mal wirklich keine Sorgen machen.
Nun ging es darum die Details zu planen. Wo wohnen wir, mit welcher Fluglinie fliegen wir, geht es gleich nach Uniende wieder zurück nach Österreich oder schauen wir uns noch etwas Anderes an, etc. Etliche Recherchen und Meetings später hatten wir unseren Flug gebucht, einen Platz im Studentenheim bekommen und die Route für den Trip an der Ostküste geplant. Für die Westküste haben wir keinen Sightseeingplan gehabt, denn in 4 Monaten ist man hier ziemlich flexibel.
Ankunft in Perth
Die Zeit bis zum Abflug am 19.07.2006 verging ziemlich schnell. Fast schon zu schnell in den restlichen Wochen, da noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen waren.
Dann kam der Tag des Abflugs. Nach einem Zwischenstopp in Singapur von etwa 6 Stunden ging es weiter nach Perth wo wir um ca. 15 Uhr Ortszeit ankamen. Nachdem wir unser Gepäck geholt hatten und durch den Quarantänecheck waren ging es auf die Suche nach unserem Abholservice. Die Services die die ECU bietet sind unserer Meinung nach sehr, sehr gut und wir können diese Services nur weiterempfehlen! Angefangen vom Pickupservice bis hin zum beantworten „lästiger“ Fragen war die Mannschaft des International Office an der ECU sehr nett, hilfsbereit und einfach ein Wahnsinn! Aber auch die Leute die sich um das Students Village (Studentenwohnheim) kümmern konnte man mit allen möglichen Fragen löchern und bekam immer eine nette und kompetente Antwort.
Nun gut, soviel zu den Services, zurück zur Ankunft. Nachdem wir unseren Fahrer gefunden hatten (wie alle Australier in Perth sehr nett, hilfsbereit und kommunikativ) ging es nach draußen zum Kleinbus. Wer jetzt glaubt hier hat uns Sommer, Sonne, Meer erwartet täuscht sich gewaltig! Australien ist zwar heiß im Frühling und Sommer, aber bei unserer Ankunft war hier Winter, was soviel heißt wie Regen und ca. 17°. Während der Nacht hatte es teilweise sogar um die 0°. Wer also im australischen Winter hierher kommt sollte unbedingt Pullover und Regenjacke mitnehmen! Auch, wenn es tagsüber bis zu 15° hat kühlt es in der Nacht ganz schön ab.
Unser neues Zuhause – ECU Students Village
Für die Dauer unseres Aufenthaltes hier haben wir uns für die Students Village unser neues Zuhause entschieden. Zum einen wegen der Nähe zur Uni und zum anderen weil es eine recht günstige Lösung ist. Der Hauptgrund war allerdings die Erfahrung mit Leuten aus anderen Ländern gemeinsam in einer WG zu leben. Diese Erfahrung ist wirklich einzigartig und jeder, der vor hat im Ausland zu studieren sollte diese Möglichkeit wahrnehmen!
Sicherlich gibt es auf Grund der Kultur und des unterschiedlichen Backgrounds einige Differenzen zu überwinden, aber rückblickend können wir sagen, es hat viel Spaß gemacht, man lernt leicht und schnell neue Leute kennen und die (anfangs) täglichen Parties hier sind auch nicht zu verachten!
Die Zimmer sind zwar nicht all zu groß, aber ein Bett, Kasten und Schreibtisch passen allemal rein. Für die Zeit hier vollkommen ausreichend und viel Zeit in den Zimmern verbringt man nur während der Nacht zum Schlafen und der Assignment- und Prüfungszeit, denn Perth hat eine Menge an Sehenswürdigkeiten und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten zu bieten. Unser Heimatcampus war Mount Lawley und ist mit dem Bus ca. 15 Minuten vom Central Business District entfernt. Einkaufs-, Fortgeh- und Sportmöglichkeiten sind hier reichlich vorhanden. Gleich neben dem Village gibt es zum Beispiel ein Fitnesscenter (Kosten: AUD 199,- für 4 Monate, also recht günstig zum Vergleich mit Österreich) und eine Menge Parks.
Der Campus und das Students Village sind mit Wireless Access Points ausgestattet und offerieren den Studenten gratis Internetzugang (beachten sollte man hier aber, dass die Uni einige Websites sperrt, eventuell auch Sites die gar keine anstößigen Inhalte haben), da aber die Abdeckung nicht überall gleich gegeben ist und auch die Geschwindigkeit teilweise nicht sehr gut ist, würden wir Breitbandinternet empfehlen. Das kann man sich recht günstig über die Studentsvillage zulegen (10GB pro Monat für AUD 39,-). Damit fällt dann auch die Kommunikation mit den Daheimgebliebenen um einiges leichter und kostengünstiger aus.d
Orientation Week
Die Orientation Week hier an der ECU dient dazu den neuen Studenten einen Einblick in das Leben in und um Perth und einen leichteren Einstieg in das Unileben zu verschaffen. Wir selbst haben den ersten Tag „Living in Perth“ verpasst, da wir an diesem Tag erst angekommen sind. Neben den Veranstaltungen die Einblicke in das Unileben geben (wie referenziere ich richtig, an wen kann ich mich in welcher Situation wenden, etc.) gibt es Veranstaltungen wie das „Great Race“ (eine Art Orientierungslauf durch Perth bei dem man diverse Stationen abgehen und Fragen beantworten muss) oder die International Students Welcome Party um die Mitstudenten aus den anderen Ländern besser kennen zu lernen.
Der erste Tag in Perth CBD
Am Tag nach unserer Ankunft haben wir mit zwei Mitbewohnerinnen die Innenstadt erkundet und die wesentlichsten Einkäufe erledigt. Diese bestanden aus Lebensmitteln und ganz wichtig, eine Wertkarte für unser Handy. Für einsemestrige Aufenthalte hier empfiehlt es sich auf jeden Fall nur eine Wertkarte zu kaufen. Es gibt hier unterschiedliche Anbieter und Tarife. Was man dann schlussendlich nimmt bleibt jedem selbst überlassen. Wir haben uns für Optus entschieden und sind sehr zufrieden mit dem Anbieter.
Perth ist wirklich sehr schön und man findet in den Straßen eine Menge Lokale und Geschäfte und man spürt auch den eigenen, sehr relaxten Lebensstil der Stadt. Wirklich groß ist der Perth CBD nicht gerade. Es stehen halt ein paar Hochhäuser im Financial District und das war es dann auch schon. Die Stadt ist sehr weitläufig und besteht aus einer Menge Suburbs. Ohne ein Fortbewegungsmittel, sprich Auto oder wenigstens ein Rad, ist man hier fast verloren. Grund dafür ist der öffentliche Verkehr. Innerhalb des CBD gibt es so genannte Catbusses die man gratis benutzen kann, aber nur innerhalb des Stadtzentrums verkehren. Wenn man, so wie wir in Mount Lawley, sprich einem Suburb lebt, gestaltet sich die Busfahrt manchmal etwas schwieriger. Sonntags zum Beispiel verkehren die Busse nur stündlich und es kam oft vor, dass wir kurz nach einer Busabfahrt zur Station kamen und 45 Minuten warten mussten. Also am besten einen Busfahrplan zulegen (gratis im Transperth Office) oder die Zeiten auf der Transperth Website checken.
Fahrkarten kann man sich entweder bei jeder Fahrt kaufen oder die empfehlenswertere Variante einen Multirider (ab 2007 Smartrider) zulegen.
Und los geht es mit dem Studentenleben
Das Unileben startet quasi mit dem Enrolment. Hier schreibt man sich in die Fächer ein, die man ausgewählt hat und bekommt dann seinen Stundenplan. Eine Unit besteht meistens aus einem Vortrag und einem Workshop oder Tutorial. Manche Units haben eine Mindestanwesenheitszeit, andere wieder nicht. Man sollte sich auf jeden Fall mit den Vortragenden in Verbindung setzen um schon im Vorhinein zu erfahren, was Einen in den Units erwartet. Das hilft sicherlich bei der Auswahl der Units.
Überlicherweise hat man als Postgraduate 4 Units was einem Umfang von 12 Wochenstunden entspricht. Klingt vielleicht nicht viel, wenn man aber die Vorbereitungszeiten für die Units und die Arbeitszeit an den Assignments miteinbezieht, kommt man schnell auf 30 Wochenstunden.
Unsere Empfehlung Workshops und Tutorial betreffend. Einmal anschauen und man findet schnell heraus ob man diesen Workshop dann noch besuchen sollte. In manchen Units bestehen Workshops zumeist nur aus Diskussion oder Fragen beantworten, was man auch daheim über das Internet machen kann. Da wir beide Kurse in Computer Science absolvieren können wir hier nur für unsere Studienrichtung bzw. Kurse sprechen.
Bei Problemen mit den Units oder Sonstigem kann man sich jederzeit an seine Vortragenden oder das International Students Office wenden, die einem immer hilfreich zur Seite stehen.
Wer hart studiert muss auch hart feiern
Wie man sei Studium und die Freizeit gestaltet liegt an einem selbst. Entweder man macht das Nötigste um den Kurs zu bestehen und widmet sich mehr den Parties und Chill Out Sessions am Strand oder man macht so wie wir, hart studieren und alles aus den Kursen rausholen aber gleichzeitig intensiv die Freizeit und den australischen Lebensstil hier genießen. Wir sind mit dem Ziel nach Australien gekommen neben dem Wissen vor allem unseren Horizont und unsere Mentalität zu bereichern. Australien ist hierfür sicher der optimale Platz.
Parties und Möglichkeiten zum Fortgehen findet man in Perth vor allem in Subiaco, Leederville, Fremantle und Northbridge, aber auch Studentenparties in der Students Village oder am Campus. Ein besonderes Highlight sind auch die Pub Crawls bei denen man mit einem Partybus von Pub zu Pub fährt. Sollte man unbedingt machen!!
Empfehlenswerte Lokale sind die „Bar Bar“ in Subiaco, das „Contacio“ in Scarborough sowie „Mustang“, „The Deen“ und „Black Betty’s“ in Northbridge. Wer günstig fortgehen möchte sollte sich nach den Backpacker Nights erkundigen.
Strand, Essen und Einkaufsmöglichkeiten
Perth hat eine Menge an Stränden, besonders empfehlenswert sind unserer Meinung nach Cottesloe und Scarborough. Cottesloe ist eher ein Touristenstrand, bietet aber gute Lokale und Strandsportmöglichkeiten. Scarborough hingegen ist der Teenager- und Surfertreff. Hier kann man sich auch günstig Surfboards ausborgen oder eine Surfstunde absolvieren. Für den Hunger zwischendurch empfiehlt sich das „Star Fish“, ein kleines und günstiges Fish & Chips Lokal gleich in Strandnähe.
Für den großen Hunger gibt es in Perth zahlreiche Möglichkeiten diesen zu stillen. Angefangen von den Food Courts bis hin zu Sizzler, einem „All you can eat“ Lokal wie in den Staaten, gibt es hier alles. Empfehlen können wir neben Sizzler auch noch die Pizzeria „Fantastico“ in Subiaco gleich bei der Trainstation, den Italiener „Vino Vino“ in Northbridge und das mexikanische Restaurant „Little Mexican Place“ in North Perth“.
Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel und Co gibt es bei Woolworths, Coles und IGA. Welche Supermarktkette man nimmt bleibt jedem selbst überlassen, die Preise sind ziemlich gleich. Aufpassen sollte man bei Obst und Gemüse welches im Vergleich zu Österreich teuerer ist. Hier empfiehlt es sich nach Subiaco oder Fremantle zu fahren und einen der Märkte dort zu besuchen (Donnerstag bis Sonntag). Die Preise dort sind um einiges günstiger als im Supermarkt und das Obst und Gemüse ist auch frischer.
Expedition Westaustralien
Neben in Perth selbst haben wir eine Menge um Perth und an der Westküste Richtung Norden gesehen. Neben selbst organisierten Trips sollte man unbedingt Trips die vom Students Housing Office angeboten werden wahrnehmen, da diese meist sehr günstig sind und man sich um fast nichts kümmern muss.
Empfehlenswert in WA ist Penguin Island, Rottnest Island, Wave Rock (Vorsicht vor der langen Fahrzeit von 8 Stunden), Exmouth, Monkey Mia, Swan Valley, Margaret River, etc.
Während dieser Trips lernt man eine Menge über Australien, die Tiere und sieht die unterschiedlichsten Landschaften. Sollte man auf keinen Fall verpassen!
Life Down Under
Das Leben hier in Perth ist um einiges entspannter als in Europa. Der Spruch „Easy goin’ mate“ wird hier 24 Stunden am Tag praktiziert. Nirgendwo findet man wirklich gestresste Leute. Ganz im Gegenteil, die Aussis verstehen es das Leben von der angenehmen Seite zu sehen, es zu genießen und einfach nur den Moment zu leben. Und wir können nur sagen, es ist ansteckend! Keiner raunzt, wie wir Österreicher so sagen, wenn etwas mal nicht passt, sondern akzeptiert es wie es ist und macht das Beste daraus.
Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit sind zwei Aspekte, die das Land, und besonders WA, auszeichnen. Man kann hier jeden Menschen auf der Strasse einfach anreden und Sachen fragen, die Leute helfen gerne weiter. Auch untereinander sind die Aussis extrem freundlich. So ist es hier üblich sich beim Aussteigen aus dem Bus vom Busfahrer mit einem „Thanks“ zu verabschieden.
Aber nicht nur den australischen Lebensstil kann man hier inhalieren. Durch die Nähe von WA zu Asien sind hier viele Asiaten an zu treffen, was die Leute, das Flair und auch teilweise das Stadtbild noch interessanter macht.
Unsere Meinung
Der Schritt für ein Semester nach Australien zu gehen war mit Sicherheit der Richtige den wir keine Sekunde bereuen werden. Wir haben in diesem halben Jahr so viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen, die uns keiner mehr nehmen kann. Das Leben hier ist einfach unkompliziert, einfach und ermöglicht einem sehr viel neue Bekanntschaften mit Leuten aus aller Welt zu schließen. Das Studium war trotz unseres Backgrounds sehr lehrreich und hilfreich für eine weitere Berufskarriere. Die Erfahrungen werden mit Sicherheit noch sehr wertvoll für die Zukunft sein. Leider Gottes ist die Zeit viel zu schnell vergangen weswegen man doch ein wenig traurig sein muss das Land schon wieder zu verlassen. Wir sagen jedoch nicht goodbye forever, denn wir werden mit Sicherheit das Land zu einem anderen Zeitpunkt wieder bereisen.
Erfahrungsbericht - Nico Meissner
12.02.2004: Perth International Airport. Nach minus 20 Grad Celsius im Winterurlaub vor einer Woche finde ich die 40 Grad hier auch ganz angenehm. Nur mein Pullover, die lange Hose und die festen Schuhe bereiten mir ein wenig Kopfzerbrechen. Am anderen Ende der Welt werde ich von einem Busfahrer erwartet. Nach kurzem Ausharren haben auch die restlichen Neuankömmlinge den Quarantänecheck erfolgreich überstanden und wir fahren in unsere Unterkünfte. Das heißt für mich ins Student Village der Edith Cowan University.
12.02.2004, einige Minuten später: Ich betrete das Haus mit der Nummer 33. Drinnen sitzen Daisaku (ein Vorzeige-Japaner) und Veekramsingh, kurz Vik (mein erster Mauritianer - viele sollten folgen), und unterhalten sich. Später ertappe ich mich oft bei der Frage, wie sich diese beiden eigentlich verstehen können. Der eine spricht in Stichworten und der andere piepst. Aber es waren wohl gerade diese kleinen Schwächen, die ich an ihnen immer so gemocht habe.
13.02.2004: Ich sitze auf dem Campus. Neben mir Kathrin und Sonia. Hinter mir eine der vielen Einführungsveranstaltungen. Ein Professor, der mich stark an irgendeinen Schauspieler erinnert, fragt mich, ob es mir gut geht. Natürlich geht es mir gut. Ich brauch’ nicht viel, und man hat sich mit Sicherheit auch schon weniger um mich gekümmert. Nur dieser Jetlag macht mir zu schaffen. Die Nacht vorm Flug durchzumachen, im Flieger dann versuchen die letzte Hausarbeit für die deutsche Uni zu schreiben, die Zeitverschiebung und die Party letzte Nacht sind einfach zu viel gewesen.
14.02.2004: Ich jage durch Perth. Das nennt sich hier „Amazing Race“. Meine Partnerin heißt Madoka. Und die bringt Glück. Es ist noch ein Platz auf der Fähre zum Ziel des Rennens frei. Zwei Teams suchen nach diesem. Da fällt Madoka Daisaku ein. Sie greift zum Mobiltelefon und lässt ihn uns zu sich lotsen. Ein spitzen Schachzug. Am Endpunkt angekommen schlägt meine große Stunde. Auf der Suche nach den drei australischen Flaggen kommen mir meine alten Sprinterqualitäten zu gute und ich ergattere das letzte Exemplar. Wir sind Dritte. Ich schwitze wie bekloppt. Aber egal, wir haben eine Fahrt auf dem Murray River, mit anschließender Weinverkostung, gewonnen. Ich wollte meinen Teil des Ausflugs immer Daisaku schenken, um ihm und Madoka auf die Sprünge zu helfen. Doch das hat nie geklappt. Wahrscheinlich ist es besser so für ihn.
10.06.2004: Ich bin immer noch 24 und kaufe mein erstes Auto. Es ist ein gelber Ford Falcon Kombi. Baujahr 1983. Kosten: 700 australische Dollar. Total hibbelig fährt Kathrin erstmal den Tank leer. Nach einer ersten Stippvisite in der Werkstatt, rät man uns stark davon ab mit diesem Auto auf Reisen zu gehen. Uns ist es egal. Mit durchschnittlich 50 km/h und Werkstattbesuchen in jedem Dorf, schaffen wir es in zwei Wochen über 4000 Kilometer weit, und somit immerhin bis nach Broome. Dort lassen wir die Karre stehen und nehmen das Flugzeug. Wir hatten die Westküste für uns entdeckt. Das gelbe Vehikel hat übrigens einen Abnehmer gefunden. Zumindest steht es nicht mehr auf dem Platz, auf dem wir es geparkt haben.
27.11.2004: Ich sitze im Auto mit Vik und Daisaku. Die Stimmung ist gedrückt. Wir sind auf dem Weg zum Flughafen. Ich war oft dort. Leute abholen, Leute weg bringen, selbst weg fliegen oder wieder ankommen. Aber heute ist es anders. Trotzdem fühle ich mich wohl. Mit diesen beiden hat es angefangen, und mit ihnen soll es jetzt auch enden. „Wir sehen uns Jungs.“ Und irgendwie weiß ich diese Mal, dass ich es auch ernst meine. Diese Abschiedsphrase ist immer gleich. Aber diesmal halte ich mein Wort.
04.03.2005: Ich bin wieder da. Zurück in Perth. Zum Urlaub, bevor in Berlin der Unistress wieder beginnt. Vik holt mich vom Flughafen ab. Ich drücke ihn. „Welcome back, brother“ entgegnet er mir. Es ist schön wieder hier zu sein. Die Sonne scheint. Ich bin glücklich. Und ich weiß warum.
Erfahrungsbericht - Kathrin Sommer
Western Australia – You Gotta Love It
„Was klingelt denn da so komisch? Was zum Teufel…? Ach so, mein Wecker – was mein Wecker?!! Oh nein – juhuu – äh – ich bin da!“ Schlagartig wurde mir bewusst, dass ich in Perth angekommen war. Nur sechs Stunden zuvor war ich von einem kleinen Empfangskommittee, bestehend aus einem Fahrer und zwei international students aus Mauritius, am Flughafen eingesammelt und durch die Dunkelheit zum student village der Edith Cowan University (ECU) im Stadtviertel Mount Lawley gefahren worden. Meine zukünftigen Nachbarn unterbrachen ihre diversen mitternächtlichen Partys in den verschiedenen Units für einige wenige Augenblicke, um meine Ankunft zu verfolgen. Anscheinend kannten sie sich schon alle so halbwegs und meine zwei Begleiter aus Mauritius, Ash und Vick, waren die Stars unter ihnen.
Fix und fertig wie ich war und übermannt von dem Gefühl, etwas großes Neues in meinem Leben zu starten, war ich allerdings nicht in der Lage, mich sofort dem feierfreudigen Getümmel anzuschließen. Um es gleich mal vorweg zu nehmen: das tat ich in einer manchmal beängstigender Regelmäßigkeit vom zweiten Tag an. Auf diese Weise lernte ich innerhalb kürzester Zeit die kleine Gemeinschaft um mich herum kennen. So wurden auch Vick und Ash meine Freunde…
Nachdem ich meine erste Verwirrtheit in der Früh überwunden hatte, klingelte auch schon das Telefon in meiner Unit. In Unterhosen stand „mein alter Schwede“, sprich mein schwedischer Mitbewohner, Fredrik, plötzlich in der Tür, um mir singend mitzuteilen, dass Nico, ein anderer Village-Bewohner an der Strippe wäre. Nico und Sonia hatte ich über die Ranke-Heinemann-Homepage schon im Vorfeld kennen gelernt. Beide waren auch im student village untergekommen – natürlich waren wir alle in verschiedenen Units einquartiert, weil je Unit nur eine Person pro nicht-australischer Nationalität vertreten sein durfte. Insgesamt bewohnten sechs Leute eine Unit, von denen die eine Hälfte weiblich, die andere männlich war. Außerdem achteten die netten Ladys vom housing office streng darauf, dass die 50%-Quote auch hinsichtlich Aussies/Nicht-Aussies eingehalten wurde. So teilte ich mit 165 weiteren Studies das Village, konnte dort jederzeit auf den Video- und Freizeitraum zurückgreifen, nebenan ins Sporty’s gehen oder einfach nur an einem der beiden Seen bzw. im angrenzenden Park relaxen – vorausgesetzt ich musste nicht gerade zur 2-Gehminuten entfernten Uni.
Ich verabredete mich also mit Nico und Sonia für acht Uhr auf dem Campus, wo wir am ersten Tag der orientation week teilnehmen wollten. Die Mitarbeiter der ECU hatten echt ganze Arbeit in Sachen Organisation geleistet. Überall waren volunteers platziert, die uns Neuankömmlinge in die richtigen Räume lotsten. So nahmen wir an verschiedenen workshops teil und erhielten die ersten wichtigen Infos über die Uni, das Leben in Perth und im student village. Die darauf folgenden Tage standen ebenfalls ganz im Zeichen der orientation week. Beim amazing race erkundeten wir den Campus und die Stadt, im Rahmen diverser BBQs lernten wir uns untereinander besser kennen und kostenlose Ausflüge in die Umgebung vermittelten uns einen ersten Eindruck der Schönheit Western Australias. Hmmm, aber die BBQs waren das Beste! So viele leckere Veggie Burgers… „Barbies“ gibt’s übrigens in ganz Australien zu jeder Gelegenheit, also praktisch Tag und Nacht und überall.
Apropos Schönheit… Perth ist eine wunderschöne Stadt. Man möchte gar nicht glauben, dass es sich um eine Millionenstadt handelt – eigentlich ist es mehr ein großes Dorf, in dem jeder jeden kennt. Die Perther Multikulti-Gesesellschaft trifft sich tagsüber an den traumhaften Stränden der Stadt, die allesamt innerhalb von 30-40 Minuten mit dem Bus erreichbar sind. Wobei gesagt werden muss, dass das Bussystem so seine Eigenheiten hat, was heißen soll, dass die Busse durchschnittlich nur bis 19 Uhr fahren und dann auch nur alle Lichtjahre mal. Ein eigenes Auto ist in WA definitiv von Vorteil – solange man sich beim Kauf nicht über’n Tisch ziehen lässt, was ja leicht mal passieren kann bei den ganzen Backpackern, die sich auf dem Automarkt tummeln…
Aber zurück zu den Stränden. Zu meinen persönlichen Favoriten gehörte auf jeden Fall der Cottesloe Beach. Ruhige See und eine süße, kleine Strandpromenade, die an bestimmten Tagen zur Partymeile avanciert, zeichnet den Strand aus. Allerdings wissen auch unzählige Familien mit kleinen Kindern diesen Strand zu schätzen, was ab und zu doch etwas anstrengend sein kein… Absolut Klasse ist auch der Strand in Scarborough. Hier trifft man vor allem viele Surfer und Kiter, die wegen der hohen Wellen und des starken Windes kommen. Der ewig lange Strand ist längst nicht so überlaufen wie Cottesloe und das Durchschnittsalter liegt schätzungsweise bei 26. Allerdings gibt’s dort nicht so viele Leckereien, Cafés und Bars wie in Cottesloe.
Andere Strände wie Mallalloo, City Beach oder der Strand in Fremantle sind auch schön, aber eben nicht so toll wie die erst genannten.
Fremantle – auch ein Kapitel für sich – im positiven Sinne. Von den Aussies liebevoll Freo genannt, ist der kleine Ort, der ca. 30 Minuten (mit der Bahn oder dem Auto) von Perth entfernt ist, eine Oase der Entspannung. Die Zeit läuft hier langsamer als woanders. Das liegt vermutlich an den vielen Hippies, die das Stadtbild dominieren. Perth ist ja nicht gerade berühmt für seine Straßencafés. Aber das ist nicht weiter tragisch. Denn was dort fehlt, gibt’s in Freo en masse. Für jeden ist was dabei: gemütliche Kaffeeschlürfer finden ebenso ein Plätzchen wie flippige Discogänger oder trinkfeste Publiebhaber. Meine perfekten Tage in Freo fingen jedes Mal mit einem Besuch bei Jack, dem Schwert schluckenden Straßenkünstler an, der seinen Stammplatz auf der South Terrace hat. „If you like my show give me some bloody bugs. If you don’t like my show give me even more bloody bugs and I’ll leave you alone!“ Mal entschied ich mich so und mal so. Danach führte mich mein Weg häufig zu den Fremantle Markets oder zu den E-Shed Markets, wo für mich ein kleines Paradies lag. Von Batik-Shirts über indische Gewürze bis hin zur neuesten Aussie-CD gibt’s dort alles zu kaufen. Der Duft von Räucherstäbchen und Fish and Chips liegt ständig in der Luft und das Publikum setzt sich dementsprechend aus Touris, Einheimischen, Hippies, Grufties, alten Leuten, jungen Leuten, Dicken und Dünnen, Europäern, Asiaten und Aboriginal People zusammen. Bei Einbruch der Dunkelheit traf ich meistens irgendwelche Freunde – die ich sehr im Übrigen sehr schnell fand – um mit ihnen auf Freo’s Fress- und Partymeile feiern zu gehen.
Das Nachtleben in Perth ist nicht gerade der Hit. Aber es kommt natürlich auf die persönlichen Geschmäcker an. Junge Leute, die sich gerne mal ins Koma trinken, treffen sich in North Bridge, wo man vor lauter Discos, Clubs und Pubs erst mal gar nicht weiß, wo man hingehen soll. Das Problem löst sich meistens von alleine, wenn man immer der Nase nachgeht. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Immer Richtung foodcourt und man kann sich nicht nur mit den duftenden Köstlichkeiten aus aller Welt den Magen im Hinblick auf eine lange Nacht vollschlagen, sondern landet letztendlich auch mitten in der Jamesstreet, wo’s die verhältnismäßig besten Pubs von Northbridge gibt. Die etwas versnobtere Gesellschaft versammelt sich des Nächtens in Subiaco (wo’s übrigens am Wochenende einen hervorragenden Obst- und Gemüsemarkt gibt) oder in Claremont. Für mich war die Perther Party-Szene immer etwas zu homogen. Egal, wo ich war, musste ich feststellen: die Leute sahen ähnlich aus, verhielten sich ähnlich und hatten die üblichen Standardsprüche parat. Mit ein bisschen Glück und Lust zur Suche, fand ich dennoch die wenigen mir zusagenden Clubs aus dem Nightlife-Wirrwarr heraus und fühlte mich dort pudelwohl.
Nichts desto Trotz bestand mein Leben in Oz nicht ausschließlich aus Strand und Party, sondern auch aus Uni und Lernen. Der ECU-Campus in Mount Lawley ist wirklich toll. Viel Grün und offene Plätze dienen in den Pausen genauso der Entspannung wie die beiden Cafeterias. War ich trotz bestens ausgestatteter Küche in meiner Unit zu faul zum Kochen, hab ich mir einfach was aus der Cafete geholt und in der Hängematte auf unserem Balkon gegessen oder bis zum Abend im Kühlschrank gelagert – immer in der Hoffnung, dass nicht einer meiner gefräßigen Mitbewohner das Fresschen vor meiner Rückkehr entdecken würde.
Die Uni selbst ist – zumindest was den kommunikationswissenschaftlichen Bereich angeht – bestens ausgestattet. Deutsche Unis könnten sich davon echt mal ´ne Scheibe abschneiden! Allerdings fiel’s mir oft schwer mich zu konzentrieren, weil ich ständig gegen Erfrierungen ankämpfen musste. Während es draußen locker 35 Grad hatte, wurden die Räume innen auf gefühlte 5 Grad gekühlt, was mir neben einer fiesen Erkältung gleich in der ersten Woche auch noch tränende Augen bescherte. Grotesk war, dass ich im australischen Hochsommer nur noch mit langer Hose und dickem Winterpulli zur Uni marschiert bin. Ein weiterer negativer Aspekt war das Gerücht, dass ausländische Studenten machen konnten was sie wollten ohne einen Kurs nicht zu bestehen. Unter Studies munkelte man, dass die australischen Unis, die Studiengebühren von Leuten wie uns bräuchten und deshalb generell keinen international student durchrasseln lassen würden. Das schlägt natürlich schon ganz schön auf die Motivation. Ob allerdings was dran ist, hab ich nicht herausgefunden. Ich jedenfalls hab – wie alle anderen Austauschstudenten auch – meine Kurse bestanden.
Die Anforderungen in den classes waren ziemlich hoch. Hier wurde vor allem auf Quantität gesetzt. Durchschnittlich musste ich ein bis zwei presentations pro Kurs halten, zwei assignments abgeben und wöchentlich blogs für’s Internet bzw. Exzerpte der zu lesenden, nicht billig einzukaufenden Bücher erstellen. Am Ende eines jeden Kurses stand schließlich das exam.
Hatte jemand Probleme bei seinen Arbeiten oder auch privater Art, waren die lecturers sofort und jederzeit für ihn da. Gespräche fanden generell auf einer persönlichen Basis statt. Die Anonymität, die den deutschen und österreichischen Universitätsalltag grau und stumpf macht, bekam ich an der ECU keine Sekunde lang zu spüren. Nicht nur an der Uni selbst, sondern auch sonst überall traf ich aufgeschlossene, liebenswürdige Menschen, mit denen ich sofort ins Gespräch gekommen bin. Gut, oftmals blieb es bei oberflächlichen Kontakten, aber ich konnte mich wirklich nicht mit jedem einzelnen Busfahrgast, jedem Strand-Sunny-Boy oder jeder zweiten Verkäuferin anfreunden. Ich genoss es jedenfalls, dass ich immer und überall das Gefühl hatte, willkommen zu sein und mit x-beliebigen Menschen einfach so Gespräche über was auch immer führen konnte. Ich hab aber nicht nur „meine“ Aussies ins Herz geschlossen, sondern auch die wunderbare Natur in der sie leben.
Mein erster Ausflug führte mich zusammen mit Nico und Sonia und einigen anderen Bewohnern des student villages nach Rottnest Island – oder kurz: Rotto. Mit der Fähre ging’s ab über den Swan River vorbei an Freo bis hin zu der kleinen, putzigen Insel, die zwei Leuchttürme ihr Eigen nennt. Mit 11 km Durchmesser bietet sie die perfekte Ein-Tages-Fahrradstrecke. Wunderschöne Strände mit einer beeindruckenden Unterwasserwelt tagsüber und ein kleines, aber feines Partyangebot in der Nacht sind definitiv einen 1-2-Tagestrip wert. Ich verstehe nur nicht, warum Menschen es noch vor 30 Jahren als Sport betrachteten, die niedlichen Quakkas (rattenähnliche Beuteltiere, die’s auf Rotto wie Sand am Meer gibt) meterweit über die Insel zu treten. Zugegebenermaßen können diese Tierchen schon manchmal nerven, wenn sie durch die Hintertüre Deines Bungalows kommen oder einfach ungefragt im Zelt aufkreuzen, in der Hoffnung, was Essbares zu ergattern. Aber lange böse sein konnte ihnen deshalb niemand von uns – sie sind einfach zu süß. Richtig schockiert war ich dann als ich hörte, wie die ersten britischen Siedler die Aboriginal People auf der Insel misshandelt und deportiert hatten. Das Schlimmste ist, dass so etwas auch an sehr vielen anderen Orten auf dem Festland am laufenden Band passierte. Überbleibsel aus diesen grausamen Zeiten sind unter anderem das Roundhouse in Freo oder der Prison Tree in Derby, weit im Norden von WA. Beides diente als Gefängnis und Folterkammer für die indigene Bevölkerung.
Den Trip in den Norden machten wir übrigens nach unserem Semester in Perth – mit einer der bereits erwähnten Backpackerkarren. In Broome mussten wir schließlich das Auto stehen lassen, nachdem wir davor jede Werksatt zwischen Perth und Derby angefahren hatten. Was haben wir gelacht auf unserer Reise! Den Süden hatten wir bereits während des midsemester breaks erkundet. Das Reisen war jedes Mal Natur pur in Kombination mit den verrücktesten Erlebnissen und mindestens ebenso verrückten Leuten, die wir unterwegs trafen.
Vielleicht werde ich eines Tages mal ein Buch darüber schreiben. Wer weiß?
Sicher ist auf jeden Fall, dass jeder, der einmal in Oz war, immer wieder hin möchte und das so oft, so lang und so schnell es geht. Ich bin da keine Ausnahme!
Erfahrungsbericht - Kathrin Rapp
Ankunft in Perth war gut organisiert, bin um 2 Uhr morgens angekommen und wurde wie vereinbart abgeholt und in die Beatty Lodge gebracht. Diese Unterkunft ist insofern günstig, als dort auch viele andere Studenten ihren Auslandsaufenthalt „starten“ und man so einige Leute kennen lernen kann. Außerdem gibt es in der Woche bevor die Uni wirklich beginnt viel Programm wie Stadtführung und Ausflüge, bei denen der Pick-up auch bei der Beatty Lodge ist. Das Zentrum des Stadtteils, in der die Beatty Lodge liegt, namens Leederville ist sehr nett und nur ca. 10 Gehminuten von der Unterkunft entfernt.
Was meine Wohnungssuche betraf, wollte ich ursprünglich entweder mit anderen Austauschstudenten ein Haus oder eine Wohnung mieten oder als Mitbewohner bei Australiern etwas finden. Habe dann auch begonnen zu suchen und konnte feststellen, dass es grundsätzlich nicht allzu schwer ist, allerdings etliche Vermieter keine Einrichtung zur Verfügung stellen und es mir zu teuer war, alles für fünf Monate zu kaufen. Dies kann man aber gleich beim ersten Telefonat abklären.
Habe dann aber den Campus in Joondalup besucht und da mir dieser so gut gefallen hat (besonders wegen den Kangaroos, die wirklich fast täglich dort in den Parks sind), habe ich mich dort um ein Zimmer im Studentenheim bemüht (AUS $ 85,00 pro Woche, alles incl.). Hatte Glück. Allerdings ist es ratsam, wenn man On-Campus Housing in Perth haben möchte (entweder Mt. Lawley oder Joondalup) das bereits vor Abreise zu organisieren. Infos dazu gibt es auf der Homepage von ECU (http://www.ecu.edu.au/). Joondalup liegt 25 km nördlich vom Stadtzentrum Perth, ca. 20-25 Zugminuten mit der Currambine Line, die tagsüber alle 15 min und abends alle 30 min fährt. Vom Campus zum Zug in Joondalup sind es 15 Gehminuten. Klingt vielleicht viel für Leute aus Graz, ist aber nicht so viel in Anbetracht dessen, dass in Perth auch in der Stadt alles so weitläufig angelegt ist. Nahe einer der vier Zugverbindungen zu wohnen ist sehr ratsam, wenn man kein Auto hat. Die Züge sind verlässlich, sicher und fahren oft. Besonders im Vergleich zu den Bussen. Das Bussystem in Perth ist nicht besonders gut, v.a. weil manche Busse auch tagsüber nur jede Stunde fahren. Ansonsten ist der öffentliche Verkehr in Perth billig (Einteilung in Zonen, z.B. von Joondalup in die Stadtmitte sind es 3 Zonen, Kosten: ca. € 1,00).
Ad Auto: wenn man die Möglichkeit hat, zahlt sich der Kauf eines Autos sicherlich aus, vor allem wenn man in Joondalup oder Scarborough (das ist eine beliebte Wohngegend am Meer) wohnt, oder sonst wo, wo der öffentliche Verkehr sehr schlecht ist. Automarkt ist sehr groß, nicht sehr schwer, eines zu bekommen (siehe in der wöchentlichen Zeitschrift „Quokka“) und auch wieder zu verkaufen. Autos können von ca. AUS $ 500,00 (ca. € 300,00) aufwärts gekauft werden. Achtung: Internationalen Führerschein mitnehmen!
Bezüglich der Uni gibt es drei ECU Campusse, die sich in Perth befinden: Joondalup, Mt. Lawley und Churchlands. Joondalup und Mt. Lawley haben On-Campus Housing. In der Nähe von Churchlands gibt es nur Appartments in Reihenhäusern, die man sich mieten kann (haben mir nicht gefallen, da relativ schlechte Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und außer der Uni ist nichts wirklich in der Nähe, weder Strand, noch Stadtzentrum noch große Parks, allerdings gibt es einen See dort in der Nähe).
Die Betreuung der Internationals auf der Uni war sehr gut. Einführungswoche war unterhaltsam und sehr informativ, bei weiteren Fragen hilft ISO (International Students’ Office), insb. Mary Anne O’Hara weiter. Sind alle sehr nett, geduldig und hilfsbereit und bemühen sich um jeden einzelnen. Im Rahmen dieser Einführungswoche bekommt man auch die Medi-Card (Health Insurance), für die man bereits in Österreich die Prämie bezahlt hat.
Alle Kurse sind grundsätzlich 3 Stunden lang (3 mal 60 min), Pausen sind dem Lehrer überlassen, werden aber mit den Studenten abgesprochen, ECTS System gibt es auf der ECU nicht. Daher den genauen Stundenplan (Student Timetable) behalten für die Rückanrechnung in Österreich. Meine Kurse habe ich nach Interesse belegt, da ich mein freies Wahlfach aufgefüllt habe. Einige davon gibt es auf der KFUni nicht, deshalb habe ich sie auch dort belegt. Bei meinen Kurse mussten wir viel präsentieren:
Cultural Framework of Business
Interessanter Kurs über kulturelle Unterschiede verschiedener Länder hinsichtlich Business; was muss man beispielsweise beachten, wenn man als Australier mit Japan/China/Spanien etc. Geschäfte macht. Aufwand ist gerechtfertigt, 1 Gruppenarbeit schreiben und präsentieren und 1 Individuelle Arbeit, 1 Test.
Organisational Behaviour
Kurs ist ok, Theorie ist nicht uninteressant, aber meine Vortragende war teilweise extrem langweilig und unmotiviert. Sie wurde aber nach ein paar Wochen besser und machte zwischendurch tolle Rollenspiele und andere Kreativübungen. Habe trotzdem vom Kurs profitiert, da ich mir ein interessantes Referatsthema aussuchte und darüber eine Arbeit schrieb und diese präsentierte.
Anforderungen: 1 Arbeit, 1 Präsentation, 1 Endklausur
Principles of Eco-Recreation
Super Kurs fürs freie Wahlfach. Man lernt über die National Parks in Australien, Rekreations-Management und allgemein über das Verhalten in der Natur. Die Hälfte der Einheiten sind Outdoor Activities gewidmet (Kanu fahren, Abseilen, Orientierungslauf, Outdoor-Spiele, Campieren, Besuch von Nationalparks etc...). War ein lustiger und erlebnisreicher Kurs mit relaxter Atmosphäre.
Professional Communications II
Super Kurs, wenn man präsentieren und reden (Spontan Rede, vorbereitete Präsentation) lernen und üben möchte – und das auf Englisch. Unterm Semester ist kontinuierlich was zu tun, man hat etliche kleinere und größere, vorbereitete und unvorbereitete Präsentationen und sollte den Stoff auch mitlesen, der aber sehr einfach und interessant ist. Habe in diesem Kurs unheimlich viel gelernt.
Weitere Tipps
Es ist leicht möglich, Kurse an verschiedenen Campussen zu machen. Entfernungen: Joondalup – Churchlands von Tür zu Tür knapp eine Stunde, Joondalup – Perth city ca. 45 min, Joondalup – Mt. Lawley ca. 1 stunde.
Gute Badestrände: Cottesloe (auf der Fremantle line), Scarborough, Mindury
Schöne Plätze: Fremantle, Cottesloe, Rottnest Island, Fortgehen: Subiaco, Northbridge
Für weitere Fragen über Uni, Sights, Reisen in OZ, etc.: kathrin.rapp@gmx.net
Niemand, der die Chance bekommt, darf sich Perth entgehen lassen, ich habe so viel Spaß gehabt und so viel Lebenserfahrung gewonnen, die mir keiner nehmen kann!!!!!
Ehemalige und derzeitige Studierende treffen sich im 4A Club.
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